Die Tessiner Weinberge und ihre Weine
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Der Weinberg und seine Gebiete  
  Weinberge
Das Tessin besitzt nach dem Wallis, dem Waadt und Genf die viertgrösste Weinbaufläche der Schweiz. Praktisch alle Terrassenhänge werden mechanisch bearbeitet.
Das Tessiner Rebbaugebiet erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 1200 Hektaren und besteht aus zwei grossen Regionen, dem Sopraceneri im Norden (640 Ha) und dem Sottoceneri im Süden (560 Ha). Das Mesolcinatal (50 Ha) befindet sich im Graubünden, wird aber aufgrund seiner geografischen Lage zum Tessiner Rebbaugebiet gezählt.
Klima
Die Tessiner Weinberge profitieren vom nahen Mittelmeerklima und unterscheiden sich deshalb von den anderen Schweizer Rebbaugebieten, die ihrerseits von den Alpen beeinflusst werden. Das Klima im Tessin zeichnet sich aus durch eine lange Sonnenscheindauer, regenreiche Frühlinge und die Gefahr von Hagelschauern. Die Jahresdurchschnittstemperatur im Tessin beträgt ca. 12° C.
Bodenbeschaffenheit
Die Tessiner Rebfläche wird durch den Monte Ceneri in zwei unterschiedliche Gebiete geteilt. Der Boden im Norden (Sopraceneri) ist aufgrund der Nähe zu den Alpen granithaltig. Er enthält fast keinen Kalk, ist sandhaltig, sauer, leicht und durchlässig. Im Süden hingegen (Sottoceneri) sind die Böden vorwiegend kalkhaltig und bestehen aus alkalischer und tonhaltiger Erde.
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